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Kontakt

Regina-Pacis-Weg 7

53113 Bonn


Telefon: 0228-739710/17
Telefax: 0228-737360


E-mail: aegyptisches-museum(at)uni-bonn.de


Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 13-17 Uhr
Samstag und Sonntag 13-18 Uhr

 

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Aktuelles/Veranstaltungen

 

3. Hans-Bonnet-Gedenkvortrag am Mittwoch, den 21. Juni 2017

Beginn: 18:30 Uhr

Ort: Ägyptisches Museum der Universität Bonn, Regina-Pacis-Weg 7, 53113 Bonn

Eintritt: € 2,50 / 2,00 (ermäßigt)

 

Prof. Dr. em. Pascal Vernus (Paris)

Early writing in ancient Egypt


Prof. Pascal Vernus zählt zu einer Gruppe von Experten, die sich intensiv mit den frühesten Schriftzeugnissen in Ägypten sowie den Fragen nach Schriftentstehung und -entwicklung in dieser und anderen frühen Hochkulturen der Menschheit auseinandergesetzt haben. Als 3. Hans-Bonnet-Gedenkvortrag in Erinnerung an den ehemaligen Bonner Ordinarius für Ägyptologie (1887–1972) geht Prof. Vernus in seinem Vortrag auf den aktuellen Stand der Forschung ein und bespricht die Hintergründe und Prozesse, die zur Herausbildung einer der ersten Schriften der Welt geführt haben. 

 

Prof. Dr. Pascal Vernus ist emeritierter Professor der Ecole Pratique des Hautes Etudes, Sciences Historiques et Philologiques an der Sorbonne in Paris. Zu seinen hauptsächlichen Forschungsfeldern neben seinen Studien zur Schriftentstehung und -entwicklung zählen die Literatur – insbesondere die Liebesdichtung – sowie Götter und Religion im Alten Ägypten.    

Tafel35

Beschriftete Elfenbeintäfelchen aus dem Grab U-j in Umm el-Qaab/Abydos, um 3150 v.Chr. (aus: G. Dreyer & D. Polz, Hg., Begegnung mit der Vergangenheit. 100 Jahre in Ägypten: Deutsches Archäologisches Institut 1907–2007, Mainz 2007, S. 213, Abb. 298a)

Mit dem Vortrag wird zugleich auch eine neue Sonderausstellung eröffnet, die unter dem Titel "Wadi Ameyra – Ein proto- und frühdynastisches Inschriftentableau im Südwest-Sinai" im Korridorbereich des Museums zu sehen ist und von Mitarbeitern des Sonderforschungsbereichs 1167 "Macht und Herrschaft", Teilprojekt "Vom Doppelten Horus. Königsideologische Arbeit in der formativen Phase des ägyptischen Königtums und ihre Inszenierung", konzipiert wurde (siehe unter Sonderausstellungen).
 
 

ÜBERSICHT: 

Das Vortrags- und Ausstellungsprogramm im ersten Halbjahr 2017

 

 Flyer vorn

Flyer hinten

Sonderausstellung: 

Anja Schindler: "Der Tod ist himmelblau" (26.10.2016 – 23.04.2017) 

 

 himmel

 


TT63Wandmalerei aus Theben entdeckt

 

Unerwartet hat die aktuelle Ausstellung im Ägyptischen Museum der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ein bedeutendes Fragment einer altägyptischen Wandmalerei zutage gefördert. Es wurde vor rund 3500 Jahren auf dem Friedhof der alten Hauptstadt Theben an eine Grabwand gemalt. Die Identifizierung des Objekts aus der Sammlung Preuß gelang jetzt dem Bonner Ägyptologen Johannes Auenmüller. Am 14. Juli gab das Sammlerehepaar Ursula und Karl-Heinz Preuß das Fragment an den ägyptischen Staat zurück.

Das im Rahmen der Vorbereitungen der Ausstellung "Von der Antike bis zur Moderne" wiederentdeckte Fragment einer Wandmalerei stammt aus dem Grab des Schatzmeisters Sobekhotep (TT 63) auf dem Friedhof der alten Hauptstadt Theben, dem heutigen Luxor. Es ist etwa 40 mal 30 Zentimeter groß und zeigt zwei Männer, die Gaben für das Totenfest bringen. Das Bild wurde ca. 1400 v.Chr. während der Regierungszeit des Pharao Thutmosis IV. auf die verputzte Felswand gemalt. Auf älteren Fotografien ist das Wandbild noch in seinem ursprünglichen Zusammenhang zu sehen. Doch um 1980 fiel fast die gesamte Grabwand einer verheerenden Plünderung zum Opfer. Heute künden vor Ort nur noch traurige Reste von ihrer einstigen Schönheit

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ChnumhotepHieroglyphenkurse

Im Frühjahr 2017 wird  der beliebte Hieroglyphenkurs wieder angeboten!

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