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Aktuelles/Veranstaltungen

+++ ACHTUNG: Das Museum bleibt als Vorsichtsmaßnahme gegen die Verbreitung des Corona-Virus bis auf Weiteres geschlossen! +++

 +++ Vorankündigung: Wegen interner Veranstaltungen bleibt das Museum am 24./25.6. geschlossen! +++

 

Einen Nachruf auf Karl-Heinz Preuß, den leider kürzlich verstorbenen großen Förderer unseres Museums, finden Sie auf der Seite des Fördervereins: https://www.verein-ägyptisches-museum.de

 

Einen aktuellen Bericht "Ein Relief für den Louvre" des Bonner General-Anzeigers (25.3.2020) über die Konservierung von Exponaten finden Sie hier: https://www.general-anzeiger-bonn.de/news/wissen-und-bildung/regional/bonner-beitrag-zu-pariser-aegypten-ausstellung_aid-49735347

Taharka-Relief

 

 

Mittwochsvortrag am 18. März / 15. April / 20. Mai 2020 +++ fällt aus! +++

Beginn: 18:30 Uhr

Ort: Ägyptisches Museum der Universität Bonn, Regina-Pacis-Weg 7, 53113 Bonn

Eintritt: € 2,50 / 2,00 (ermäßigt)

 

Dr. Johanna Sigl (KAAK, Bonn)

Fischfilet und Straußeneiperle – 

Faunenfunde als Marker von Ernährung, Handel und Handwerk in Ägypten durch fünf Jahrtausende 

Straußeneiperlen-2.jpgFoto: Straußeneiperlen in unterschiedlichen Herstellungsstadien gefunden in Haus 169 auf Elephantine, Assuan (Aufnahme: J. Sigl).

Ägypten ist bekannt für seine hervorragenden Erhaltungsbedingungen für organische Materialien. Tierreste werden daher bereits seit vielen Jahrzehnten eingehend untersucht. Während jedoch Mumienfunde besonderes Interesse erwecken, sind es vor allem Nahrungsrückstände aus Siedlungsgrabungen, die uns Einblick in das tägliche Leben und die Lebensumstände in historischer Zeit geben können. Eine der Hauptquellen für tierische Proteine bildeten etwa im alten Ägypten Nilfische. Insektenreste können Hinweise auf Hygiene und Sauberkeit geben. Straußeneier wurden eventuell sowohl gegessen als auch deren Schalen zu Schmuck verarbeitet. 

Mit einem Fokus auf Tierreste aus Siedlungsgrabungen soll in diesem Vortrag das Potential der Analyse von Faunenfunden im Raum Assuan diskutiert werden. Außerdem wird der wichtige Bezug zum Kontext der Funde, der bis heute häufig vernachlässigt wird, deutlich gemacht.

Dr. Johanna Sigl studierte Ägyptologie, Koptologie und Paläoanatomie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie arbeitete von 2014 bis 2019 als wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Verantwortung für das Grabungsprojekt Elephantine am Deutschen Archäologischen Institut, Abt. Kairo. Ihr dort begonnenes interdisziplinäres Teilprojekt „Lebenswirklichkeiten“ nahm sie in ihre derzeitige Anstellung im DFG-Schwerpunktprogramm „Entangled Africa: Innerafrikanische Beziehungen zwischen Regenwald und Mittelmeer, ca. 6.000–500 Jahre vor heute“ (SPP 2143) an die Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen (KAAK) nach Bonn mit.

 
 

ÜBERSICHT: 

Das Vortrags- und Ausstellungsprogramm im ersten Halbjahr 2020:A

B

Hieroglyphenkurse

Chnumhotep

Im Frühjahr 2020 wird der beliebte Hieroglyphenkurs wieder angeboten!

 (mehr...)



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