One
Kontakt

Regina-Pacis-Weg 7

53113 Bonn


Telefon: 0228-739710/17
Telefax: 0228-737360


E-mail: aegyptisches-museum(at)uni-bonn.de


Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 13-17 Uhr
Samstag und Sonntag 13-18 Uhr

 

Anfahrt

 
Two
Sie sind hier: Startseite Über das Museum Sonderausstellung

Sonderausstellungen

Sonderausstellungen 2016

 

Pläne, Karten und Landkarten Ägyptens

verlängert bis am 3. Juli

Landkarte1

Deutsche Heereskarte "Blatt Kena", Mittelägypten (1940)


Karten, Pläne und Landkarten, die GESTERN (1800 n. Chr.–1940 n. Chr.) in Ägypten erstellt wurden, werden altägyptischen Karten und Plänen, die VORGESTERN (2000 v. Chr.–1050 v. Chr.) entstanden sind, gegenübergestellt. Zugleich können Sie die Karten von GESTERN über QR-Codes mit dem HEUTE vergleichen und sich so zwischen analoger und digitaler Welt hin und her bewegen.

Wadi Hammamat

Ausschnitt aus einer Altägyptischen Karte eines Steinbruchgebiets in der Ostwüste (um 1150 v. Chr.). Foto: Maren Goecke-Bauer

Auf ganz unterschiedliche Art und Weise wurde über Jahrtausende hinweg – ob mit der Description de l’Egypte, mit Blättern des Survey of Egypt, mit alten Fliegerkarten oder mit altägyptischen Jenseitsbeschreibungen, Itineraren, Fremdvölkerlisten oder Grabplänen – versucht, Konzepte, Begebenheiten und räumliche Konstellation graphisch umzusetzen, festzuhalten und weiterzugeben.
Entdecken Sie in unserer Korridorausstellung, wie vielfältig bereits im Alten Ägypten räumliches Wissen dargestellt und zugleich gespeichert wurde.

 

 

 

21. Oktober 2015 bis 3. April 2016

Blickkontakt. Das Gesicht im Alten Ägypten

 

Blickkontakt

»Schau mir in die Augen« sprach bereits Humphrey Bogart zu seiner Filmpartnerin Ingrid Bergman im Filmklassiker Casablanca (1942). Und diese berühmten Worte sollen auch das Leitmotiv für die Ausstellung »Blickkontakt – Das Gesicht im Alten Ägypten« im Ägyptischen Museum der Universität Bonn bilden.
Das Auge ermöglicht es uns als Betrachter, mit den Museumsobjekten in Kontakt zu treten, sie in Form und Gestalt wahrzunehmen, ihre Funktion zu untersuchen und all ihre zahlreichen Facetten zu entdecken. Durch den gewählten Schwerpunkt der Ausstellung auf das Gesicht im Alten Ägypten erwidern die ausgewählten Objekte den auf sie gerichteten, neugierigen Blick des Besuchers und treten ihrerseits in den wechselseitigen und titelgebenden Blickkontakt.

 

 

Vergangene Sonderausstellungen 2015

Plakatausstellung im Korridor 15.4.–11.10.2015

Auf dem Weg nach Serabit el Chadim – der Rastplatz von Rod el Air als Kulturmagnet

Auf halbem Wege hinauf zum Hochplateau von Serabit el-Chadim befindet sich ein Ort namens Rod el Air. Der sonst so schmale und steile Pfad öffnet sich zu einer schattigen Terrasse, die sich hervorragend als Rastplatz eignet und geeignet hat. Das bezeugen die an dieser Stelle in Fülle vorhandenen Felszeichnungen, Inschriften und Graffiti, die in einer ebenso großen Varianz- von einfachsten Ritzzeichnungen, über Namensinschriften bis zu feinsäuberlich gehauenen Inschriftentableaus vorliegen.

Rod el Air

Collage 3er Felszeichnungen von Männern bei Rod el Air, D. Sabel 2015

Viele der Forschungsfragen nach Kulturkontakt, Landschaftsarchäologie, Expeditionsreligion und Sozialdynamik, die Kern der Bonner Arbeit im Sinai sind, lassen sich dank der Informationsfülle an diesem Ort in einem kohärenten Ausschnitt präsentieren und näher beleuchten. Zudem wird gezeigt, wie heute technisch mit diesen Text- und Bildzeugnissen umgegangen wird, da die Dokumentation – das Erstellen von Zeichnungen und das Fotografieren – der Inschriften und Graffiti ganz eigene Tücken bereithält, in gleichem Maße aber auch Informationen liefern kann, die auf den ersten Blick nicht ersichtlich sind.

 

 

Nicht nur Nofretete – Die Sammlung des Bonner Ägyptologen Wolfgang Kosack 

Am 3. November 2014 erhielt das Ägyptische Museum der Universität Bonn von Dr. Wolfgang Kosack eine 164 Objekte umfassende Sammlung bestehend aus Aegyptiaca, Koptica und einigen weiteren Stücken. Diese Sammlung stellt eine namhafte Bereicherung der Bonner Bestände dar, vor allem wegen der zahlreichen koptischen und  auch einigen hieratischen Papyri. Hervorzuheben sind zudem Statuenfragmente und Architekturteile.

Kosack

Die Sammlung wird bis auf wenige Stücke vollständig in einer Sonderausstellung gezeigt. Ausgewählte Stücke sind in einem Begleitheft zur Ausstellung in Katalogform eigens vorgestellt. Dieses kann im Museum gekauft oder über das Museum bestellt werden.

 

Gegossene Träume

Bronzen von Marco Flierl

 

Der Bronzeguss wurde für Kunstwerke entdeckt. Statuetten und Schmuck, nicht Werkzeuge oder Waffen, sind die ältesten Zeugnisse dieser Technologie. In wunderbar geformten Objekten verwirklichten die Menschen der Antike ihre Träume.

Einer, der diesen Traum bis heute träumt, ist der Bildhauer und Kunstgießer Marco Flierl aus Berlin. Als Inhaber einer eigenen Kunstgießerei beherrscht er Technik des Metallgusses und kennt deren Möglichkeiten. Als Bildhauer läßt er seine großen und kleinen Träumereien in Bronze erstehen.

 

 

Flierl

 

Abb. 1: Marco Flier, Schwebende, 2008, Bronze

Der 1963 geborene Künstler steht in der Tradition der figürlichen Bildhauerei. Charakteristisch für sein Werk ist die Aufnahme phantastischer Elemente, das Träumerisch-Schwebende wie auch das Ironisch-Humorvolle. Auf den ersten Blick sympatisch und einladend, oft auch zum Gebrauch bestimmt, tragen doch alle Werke ein kleines Geheimnis in sich, bleiben ein Rätsel.

Sonderausstellung: Fotoausstellung im Korridor

Ägypten heute – Portraits und Landschaft

Fotografien von Martin Pochert

Flyer_Pochert

 

Gussform_HarpokratesGEGOSSENE GÖTTER – Metallhandwerk und Massenproduktion im Alten Ägypten


Das Wachsausschmelzverfahren ist die wohl anspruchsvollste Kulturtechnik der Antike. Erst ein mehrfacher Gestalt- und Substanzwechsel lässt aus einem Wachsmodell eine Bronzefigur entstehen. Und doch konnte diese Technik einer ganzen Epoche ihren Stempel aufdrücken: der Bronzezeit. Geradezu massenhaft wurden Waffen, Werkzeuge und Geräte aus Bronze gegossen und die Kultplätze mit bronzenen Götterfiguren überhäuft.
Am Ägyptischen Museum der Universität Bonn wird in Zusammenarbeit mit dem LVR-LandesMuseum Bonn und von der Fritz Thyssen-Stiftung unterstützt ein weltweit einmaliges Konvolut an Materialien aus einer Gusswerkstatt aus dem pharaonischen Ägypten untersucht (Projektseite). Wachsmodelle und Gussformen, die üblicherweise im Zuge des Gussvorganges zerstört werden, blieben hier erhalten.
Ausgehend von sensationellen neuen Erkenntnissen zum antiken Bronzeguss entwirft die Sonderausstellung ein Panorama antiker Technologie und Kulturgeschichte. Wie funktioniert eigentlich das Wachsausschmelzverfahren? Welche Objekte wurden gegossen? Wozu hat man diese Objekte genutzt? Wie blieben sie erhalten? Wie werden sie erforscht?
Möglich geworden ist dies durch die Kooperationen mehrer Sammlungen. So sind einmalige Stücke aus dem Museum August Kestner/Hannover, dem Herzoglichen Museum Stiftung Schloss Friedenstein Gotha und dem Ägyptischen Museum – Georg Steindorff – der Universität Leipzig erstmalig in Bonn zu sehen. Ein reich illustriertes Kataloghandbuch fasst den aktuellen Stand der Erforschung der Metallbearbeitung und der Technologie des Positiv-Negativ-Verfahren zusammen.

KindgottIn derin Bonn startende Wanderausstellung setzen die vier teilnehmenden Museen Akzente, die den Stärken des Sammlungsprofiles entsprechen. In Bonn steht ein weltweit einmaliges Konvolut an Artefakten im Mittelpunkt, das 1970 von Bonner Ägyptologen auf dem Gräberberg der Qubbet el-Hawa gegenüber von Assuan entdeckt wur­de. Mit Hilfe modernster bildgebender Verfahren und Materialanalysen konnten sensationelle Ein­blicke in die antike Gusstechnik gewonnen und bislang ungelöste Fragen zum Guss kleiner Götter­bronzen beantwortet werde
Die Objekte von der Qubbet el-Hawa entstammen einer altägyptischen Werkstatt, in der man vor­nehmlich Kleinbronzen von ägyptischen Göttern herstellte. Solche Götterbronzen waren nicht nur überall in Ägypten in den Kultstätten und Tempeln präsent, sondern sie gehören auch zu den be­kanntesten und am weitesten verbreiteten Stücken in den ägyptischen Museen der Welt. In ihrer Vielgestaltigkeit, Menge und schier unbegrenzten Motivik bilden sie die altägyptischen Vorstellun­gen der Götterwelt sowie die Vitalität religiöser Praktiken der ägyptischen Spätzeit in besonderer Weise ab.
Neben der Bronzetechnologie zeigt die Ausstellung auch die antike Reproduktion und Vervielfälti­gung von Bildern und Motiven in verschiedenen anderen Werkverfahren. Reichtum und Qualität der ägyptischen Metallkunst werden durch eine ausgesuchte Auswahl von Stücken aus den Museen Bonn, Hannover, Gotha und Leipzig vorgeführt. Darüber hinaus werden die Götterbronzen in ihrer historischen Bedeutung im Kontext der europäischen Aneigung des antiken Orients gewürdigt. Bereits Goethe gehörte zu den Sammlern altägyptischer Kleinbronzen!

Zur Ausstellung gibt es ein reich bebildertes Kataloghandbuch: M. Fitzenreiter, Ch. E. Loeben, D. Raue und U. Wallenstein (Hrsg.), Gegossene Götter, Rahden/Westfalen 2014

Abb. 1: Rekonstruktion der Wandung und des Innenraums eine Gussform für das Wachsausschmelzverfahren auf der Grundlage von Mikro-CT-Daten. Der Hohlraum in der Gussform wird dreidimensional dargestellt und lässt so erkennen, das die Figur des altägyptischen Kindgottes Harpokrates gegossen werden sollte. (Rekonstruktion: Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung/Dietmar Meinel)
Abb. 2: Bronzefigur des Kindgottes Harpokrates, um 300 v.Chr., Ägyptisches Museum – Georg Steindorff – der Universität Leipzig (Foto: ÄML/Marion Wenzel )

Bericht über die Herstellung von 3-D-Modell und Nachguss im Blog der Stadtbibliothek Köln: http://stadtbibliothekkoeln.wordpress.com/2014/10/27/unser-3-d-drucker-im-dienst-der-wissenschaft-teil-2/

Sonderausstellungen 2014:

Skarabäus – Amulett und heiliger Käfer. Käfersteine aus der Sammlung Müller-Feldmann

20. März bis 4. Mai 2014

Von der Antike bis zur Moderne - Tierdarstellungen aus vier Jahrtausenden in der Sammlung Preuß

22. Mai bis 28. September 2014

GEGOSSENE GÖTTER – Metallhandwerk und Massenproduktion im Alten Ägypten

23. Oktober 2014 bis 08. März 2015


Rückblick Sonderausstellungen 2014

 

Ibis_PreussVon der Antike bis zur Moderne - Tierdarstellungen aus vier Jahrtausenden in der Sammlung Preuß

22. Mai bis 28. September 2014

Eröffnung: 21. Mai 2014, 18:30 Uhr im Ägyptischen Museum der Universität Bonn


Die Sammlung Preuß gilt als eine der umfangreichsten und angesehensten Privatsammlungen antiker Kunst in Deutschland. Zahlreiche Objekte von ihr stehen als Dauerleihgabe, Zustiftung oder Schenkung in Museen oder anderen öffentlich zugänglichen Einrichtungen. Zu den Institutionen, die in ganz besonderem Maße von dem Brühler Mäzenenehepaar Ursula und Karl-Heinz Preuß gefördert werden, gehört auch das Ägyptische Museum der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Die Ausstellung vermittelt dem Besucher in spektakulärer Weise ein ebenso umfassendes wie durch die Persönlichkeit des Sammlerehepaares geprägtes Bild von der Rolle der Tiere und ihrem Verhältnis zum Menschen von der Antike bis heute. Es geht um nichts weniger als um eine Reise durch Zeit und Raum, durch die Regionen und Epochen. Dabei wird das Tier in unzähligen Rollen präsentiert: angefangen mit der zahmen, heimischen Kreatur, über das wilde exotische Lebewesen, bis zum Nutztier oder Nahrungsmittellieferant, Freund und Feind sowie gänzlich erfundenen Fabel- oder Mischwesen und schließlich bis hin zum Prestige- und Statussymbol.

Zur Ausstellung erscheint ein farbenprächtiger Katalog mit über 150 durchgängig farbigen Abbildungen zum Preis von 16,80 EUR.

 

KäferSkarabäus – Amulett und heiliger Käfer. Käfersteine aus der Sammlung Müller-Feldmann

20. März bis 4. Mai 2014

Eröffnung: Mittwoch, 19. März 2014, 18:30 Uhr im Ägyptischen Museum der Universität Bonn

Skarabäen gehören zu den markanten Leitformen der altägyptischen Kultur. Vergleichbar den Pyramiden sind sie entsprechend auch in einer größeren Öffentlichkeit bekannt. Nur stehen sie in der Größenskala eben am anderen Ende, beeindrucken eher durch ihre Masse, die sich in der Andenkenproduktion unserer Tage bruchlos fortsetzt. Aber es liegt in ihnen auch eine besondere Klasse, enthalten diese frühen Massenkommunikationsmittel doch verschiedenste Informationen zur Religion, zu sozio-ökonomischen Verhältnissen und sogar zu interkulturellen Kontakten.

Ein Glücksfall ist es für ein Universitätsmuseum, wenn ihm gleich hunderte dieser Käfer einfach zufliegen. Frau Annemarie Müller-Feldmann hat dem Ägyptischen Museum der Universität Bonn neben verschiedenen anderen Objekten mehrere hundert in der Forschung noch gänzlich unbekannte Skarabäen und Skaraboide geschenkt. Im Rahmen eines Master-Seminars für Medienarchäologie sind Studierend unter Leitung von Prof. Morenz mit ständig wachsender Begeisterung an die Aufarbeitung dieser Käfer gegangen und haben für die Ausstellung und den Katalog eine Gruppe von 60 Skarabäen aus dem Mittleren Reich und der Hyksoszeit ausgewählt. Im Umgang mit den Originalobjekten wurde das Seminar zu einer Entdeckungsreise, an der nun auch die Besucher des Museums teilhaben sollen.

Und für die Kleinen und Großen unter den Besuchern, die selbst einmal einen "antiken" Stempel ausprobieren oder einen Skarabäus ausmalen wollen, gibt es eine kleine Bastelstation...

Zur Ausstellung erscheint als Band 5 der Reihe „Bonner Ägyptologische Beiträge“ der von Sarah Konert, Ludwig D. Morenz und Sabrina Weil gestaltete Katalog „Skarabäen des späten Mittleren Reiches und der Hyksoszeit. Käferamulette der Sammlung Müller-Feldmann“ (Berlin: EB Verlag, 2014).

Abbildung: Skarabäen (Käfersteine) aus der Sammlung Müller-Feldmann im Ägyptischen Museum der Universität Bonn. Die kleinen Objekte sind nicht nur beeindruckend fein gearbeitete Kunstwerke. Auf den Bodenplatten gravierte Inschriften und Bilder geben Informationen über Symbolwelt und Kultur der Entstehungszeit im 2. Jahrtausend v. Chr. (Foto: Ägyptisches Museum der Universität Bonn)



... bis zu den Pyramiden von Meroë - Reiseaquarelle von Francis Breyer

5. Dezember 2013 bis 9. März 2014

Kunst und Wissenschaft galten lange als zwei grundverschiedene Formen der Aneignung. Hier das ästhetische Einfühlen, dort das logische Erklären. Dass beides keineswegs Gegensätze sind, sondern einander bedingende Zugänge, zeigte eine Ausstellung im Ägyptischen Museum der Universität Bonn.Breyer_Meroe

 

PD Dr. habil. Francis Breyer studierte in Tübingen Ägyptologie, Sprachwissenschaft und Altorientalistik sowie in Berlin Äthiopistik, Kuschitistik und Berberologie, wurde 2005 in Basel promoviert und 2013 in Bonn mit der venia legendi ›Ägyptologie und Altorientalistik‹ habilitiert. 2006-7 hatte er das einjährige Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts und 2011-12 eine Gastprofessur in Wien inne. Neben über 80 Publikationen in renommierten Fachzeitschriften hat er mehrere wissenschaftliche Monographien verfasst

Wie sein zweiter Name bereits verrät, stammt Francis Amadeus Karl Breyer, geboren 1977 in Ludwigsburg, aus einer Musikerfamilie. Von seinem Vater, dem Kunstmaler Erich Breyer, bekam er das künstlerische Rüstzeug im graphischen und bildnerischen Bereich. Die im Ägyptischen Museum der Universität Bonn gezeigte Werkschau ist seine zweite Ausstellung.

Was wie zwei völlig verschiedene Lebensläufe aussieht, ist in Wirklichkeit ein und derselbe. Mehr noch: es bestehen direkte Verbindungen zwischen den beiden Interessenssphären, auch wenn sich dies erst auf den zweiten Blick erschließt. Die in der Ausstellung gezeigten kolorierten Zeichnungen entstanden während einer einjährigen Studienreise 2006/7. Die Reise führte durch Nordafrika, den Vorderen Orient, Anatolien und auf der ›Seidenstrasse‹ quer durch Mittelasien nach China und Tibet. Da eines der wissenschaftlichen Spezialgebiete von Francis Breyer die antike Schriftkultur von Meroë ist, verbrachte er über einen Monat im sudanesischen Niltal. Neben dem Studium der Denkmäler fand er die Muße, Eindrücke mit dem Zeichenstift festzuhalten. Diese künstlerische Seite der Aneignung vergangener Kulturen ist in der Frühzeit der Archäologie noch eine Selbstverständlichkeit gewesen, wird heute aber nur noch selten bewusst betrieben. In der Ausstellung werden wissenschaftliche und künstlerische Reektion beispielhaft zusammengeführt.

Abb: Das Pyramidenfeld von Meroë (Sudan).

 

Unsere Ausstellungen 2013

"Ausgrabungen" in der Universität - Die Abgussammlung des Ägyptischen Museums

Präsentation neu aufgefundener Gipsabgüsse - nur vom 19. bis 24. März!

Zu schön um wahr zu sein - Fälschungen im Ägyptischen Museum Bonn

15. Mai bis 27. Juni 2013

Kleopatra VII. - Die wohlvertraute Unbekannte

28. Juni bis 20. Oktober 2013

... bis zu den Pyramiden von Meroe - Reiseaquarelle von Francis Breyer

5. Dezember 2013 bis 28. Februar 2014

Artikelaktionen